Mein Beratungsverständnis

Für mich zählt nicht nur das „was“, sondern

auch das „wie“.

Ich arbeite nach dem Prinzip der  „Lösungsfokussierten Beratung“.

Zu meiner Haltung und Grundüberzeugung als Berater und Coach gehört es, unvoreingenommen und neugierig zu beobachten, neutrale Fragen zu stellen und in kleinen Schritten einen Idealzustand herbeizuführen.

Mein Beratungsansatz lässt sich durch die folgenden „SIMPLE-Prinzipien“ beschreiben:

  • Solutions – not problems – Lösungen statt Probleme fokussieren – und zwar im Sinne von dem, was von den Klienten gewünscht wird (und nicht,  was wir glauben, was Sie als Nächstes tun sollten). Das verlangt vom Berater, sich neugierig auf alle Details einer erwünschten Zukunft (Futur Perfekt) und des bereits in der Vergangenheit Gelungenen zu konzentrieren.
  • Inbetween – not individual – interaktiv statt individuell arbeiten. Die lösungsorientierte Lerntheorie geht davon aus, dass Menschen ihre Fähigkeiten in der Interaktion mit anderen entwickeln (und nicht ‚von innen heraus‘). Berater benutzen also eine ‚interaktive Sprache‘, konzentrieren sich auf tatsächlich beobachtbares Verhalten und vermeiden es, ‚Gedanken zu lesen‘.
  • Make use of what’s there – not what isn’t – also mit dem arbeiten, was schon funktioniert, besser klappt oder sogar mit dem, das dazu beiträgt, dass es nicht schlimmer wird. Die Bausteine für Veränderung kommen aller Erfahrung nach mit höherer Wahrscheinlichkeit aus dem Bereich der vorhandenen Ressourcen und nicht aus dem der analysierten Defizite.
  • Possibilities from past, present and future – Hoffnung und Optimismus aus den Möglichkeiten schöpfen, die Gegenwart und Zukunft bieten. Auch in der Vergangenheit liegen häufig unentdeckte Möglichkeiten, die die Klienten erkunden, indem sie diese mit dem zukünftig Gewünschten verbinden.
  • Language – clear, not complicated – eine einfache, klare Sprache benutzen – mit Worten, die eher kurz und konkret sind und helfen, detailliert den Alltag zu beschreiben. Eine abstrakte und generalisierende Sprache – gar Berater-Kauderwelsch – ist zu vermeiden.
  • Every case is different – avoid ill-fitting theory – also jedem Fall mit Offenheit begegnen, mit einer Haltung des ‚Nicht-Wissens‘, was nun als nächster Schritt getan werden soll. Dies hilft, klarer zu sehen, vor allem, wenn vorgefasste Ideen nicht mit der Erfahrung übereinstimmen.

 

Vom Problem zur Lösung

 

Mein Beratungsverständnis

An diesen Prinzipien orientiert sich meine Vorgehensweise und mein Handwerkszeug.

Ich stelle offene, kompetenzorientierte und „ressourcenunterstellende“ Fragen, die die Klienten anregen, neu und anders über sich, ihre Ziele und die individuellen oder kollektiven Wege dahin nachzudenken. Beispiel: „Welche Stärken und Fähigkeiten ermöglichen es Ihnen, die neue Aufgabe mit Zuversicht anzugehen?“

Ich ermutige und unterstütze die Klienten durch Wertschätzung Ihrer Ressourcen – häufig verbunden mit einer neuen Perspektive, z.B. im Hinblick auf anstehende Herausforderungen und Chancen.

Ich unterstütze den Klienten mit Hilfe speziellen Methoden dabei, Unterschiede und Fortschritte zu erkennen und für das eigentlich „Nicht-Messbare“ individuelle Messkriterien zu entwickeln.

Ich entwickele gemeinsam mit den Klienten (Einzelpersonen, Teams oder Organisationen) kleine und realistische Schritte als Umsetzungsvorhaben, die behutsam Veränderungen anstoßen.

Da, wo Veränderungen schnell umgesetzt werden müssen, gehe ich mit der notwendigen Sensibilität vor und  achte gemeinsam mit meinen Klienten darauf, dass der notwendige Fortschritt in Balance zur vorhandenen Energie steht.

Lösungsfokussiertes Arbeiten hat zum Ziel, mit den Klienten gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, welche sie ermutigen, selbst gefundene Schritte in Richtung ihrer angestrebten Ziele zu gehen – und dies auf eine möglichst effektive, zeit- und energiesparende Weise.

Im Bereich der betrieblichen Weiterbildung und Organisationsentwicklung bietet sich die lösungsfokussierte Vorgehensweise besonders bei der Optimierung von Teamarbeit und Teamentwicklungsprozessen, bei der Klärung von Konflikten sowie bei Veränderungs- und Change-Prozessen an.

Die drei Grundprinzipien der Lösungsfokussierung

„Repariere nicht, was nicht kaputt ist!“

„Finde heraus, was gut funktioniert und passt – und tu mehr davon!“

„Wenn etwas trotz vieler Anstrengungen nicht gut genug funktioniert und passt – dann höre damit auf und versuche etwas anderes!“